Frage: "Warum sollten wir die Bibel lesen / die Bibel studieren?"
Antwort:
Einfach ausgedrückt sollten wir die Bibel lesen, weil sie Gottes Wort zu uns ist. In 2. Timotheus 3, 16 steht, dass die Bibel uns von Gott gegeben ist. Mit anderen Worten ist sie Gottes Wort zu uns. Die Bibel gibt uns viele Antworten auf Fragen die Philosophen und Menschen Gott gestellt haben: Was ist der Sinn des Lebens? Woher komme ich? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie komme ich in den Himmel? Warum gibt es in der Welt so viel Sünde? Warum fällt es mir so schwer gut zu sein? Zusätzlich zu diesen 'großen' Fragen gibt die Bibel eine Menge praktische Hinweise die folgende Bereiche betreffen: Was ist mir in einer Partnerschaft wichtig? Wie kann ich eine erfolgreiche Ehe führen? Wie kann ich ein guter Freund sein? Wie kann ich eine gute Mutter/ Vater sein? Was ist Erfolg und wie erreiche ich ihn? Wie kann ich mich ändern? Was ist wirklich wichtig im Leben? Wie kann ich leben ohne mit Bedauern auf mein Leben zurück zu blicken? Wie gefalle ich Gott? Wie kann ich Vergebung erfahren? Wie kann ich siegreich mit ungerechten Umständen und schlimmen Ereignissen im Leben umgehen?
Sunday, January 8, 2012
Sunday, November 13, 2011
Errettung auch ohne Jesus?
Frage: "Was passiert mit denjenigen, die nie von Jesus gehört haben? Wird Gott einen Menschen verdammen, der nie von ihm gehört hat?"
Antwort:
Alle Menschen sind Gott gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet egal ob sie “von ihm gehört haben” oder nicht. In der Bibel steht, dass Gott sich klar durch die Natur offenbart (Römer 1,20) und in den Herzen der Menschen (Prediger 3,11). Das Problem ist das die Menschheit sündig ist; wir lehnen alle das Wissen um Gott ab und rebellieren gegen ihn (Römer 1,21-23). Wäre es nicht um Gottes Gnade, würde er uns alle unseren sündigen Herzenswünschen überlassen, damit wir die Sinnlosigkeit eines Lebens ohne ihn entdecken. So läuft es für diejenigen, die ihn ablehnen (Römer 1,24-32).
Antwort:
Alle Menschen sind Gott gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet egal ob sie “von ihm gehört haben” oder nicht. In der Bibel steht, dass Gott sich klar durch die Natur offenbart (Römer 1,20) und in den Herzen der Menschen (Prediger 3,11). Das Problem ist das die Menschheit sündig ist; wir lehnen alle das Wissen um Gott ab und rebellieren gegen ihn (Römer 1,21-23). Wäre es nicht um Gottes Gnade, würde er uns alle unseren sündigen Herzenswünschen überlassen, damit wir die Sinnlosigkeit eines Lebens ohne ihn entdecken. So läuft es für diejenigen, die ihn ablehnen (Römer 1,24-32).
Saturday, July 30, 2011
Christen und Schulden?
(von gotquestions.org)
Frage: "Was sagt die Bibel über einen Christen, der in Schulden gerät? Sollten Christen Geld borgen oder leihen?"
Antwort:
Paulusʼ Forderung uns gegenüber, nichts anderes als Liebe zu schulden, ist eine mächtige Erinnerung an Gottes Widerwillen gegen alle Formen von Schulden, die nicht rechtzeitig zurückbezahlt werden (siehe auch Psalm 37:21). Gleichzeitig widerspricht die Bibel nicht ausdrücklich allen Formen von Verschuldung. Die Bibel warnt uns vor Verschuldung und lobt die Tugend, nicht in Schulden zu geraten, verbietet aber jedoch nicht die Verschuldung. Die Bibel verurteilt mit harschen Worten die Gläubiger, die diejenigen mißbrauchen, die in Schuldknechtschaft gebunden sind, aber sie verurteilt nicht den Schuldner.
Frage: "Was sagt die Bibel über einen Christen, der in Schulden gerät? Sollten Christen Geld borgen oder leihen?"
Antwort:
Paulusʼ Forderung uns gegenüber, nichts anderes als Liebe zu schulden, ist eine mächtige Erinnerung an Gottes Widerwillen gegen alle Formen von Schulden, die nicht rechtzeitig zurückbezahlt werden (siehe auch Psalm 37:21). Gleichzeitig widerspricht die Bibel nicht ausdrücklich allen Formen von Verschuldung. Die Bibel warnt uns vor Verschuldung und lobt die Tugend, nicht in Schulden zu geraten, verbietet aber jedoch nicht die Verschuldung. Die Bibel verurteilt mit harschen Worten die Gläubiger, die diejenigen mißbrauchen, die in Schuldknechtschaft gebunden sind, aber sie verurteilt nicht den Schuldner.
Thursday, July 21, 2011
Kann ein Christ sein Heil verlieren?
(von GotQuestions.org)
Frage: "Kann ein Christ die Errettung (das Heil) verlieren?"
Antwort:
Bevor diese Frage beantwortet werden kann, muss der Begriff "Christ" definiert werden. Ein "Christ" ist nicht jemand, der irgendwann einmal ein Übergabegebet gesprochen oder ein Kirchenschiff betreten hat oder in einer christlichen Familie aufgewachsen ist. Während alle diese Dinge ein Teil der christlichen Erfahrung sein können, sind sie nicht das, was jemanden zum Christen "macht". Ein Christ ist eine Person, die Jesus Christus im Glauben angenommen und Ihm völlig als seinem alleinigem Retter vertraut (Johannes 3,16; Apostelgeschichte 16,31; Epheser 2,8-9).
Frage: "Kann ein Christ die Errettung (das Heil) verlieren?"
Antwort:
Bevor diese Frage beantwortet werden kann, muss der Begriff "Christ" definiert werden. Ein "Christ" ist nicht jemand, der irgendwann einmal ein Übergabegebet gesprochen oder ein Kirchenschiff betreten hat oder in einer christlichen Familie aufgewachsen ist. Während alle diese Dinge ein Teil der christlichen Erfahrung sein können, sind sie nicht das, was jemanden zum Christen "macht". Ein Christ ist eine Person, die Jesus Christus im Glauben angenommen und Ihm völlig als seinem alleinigem Retter vertraut (Johannes 3,16; Apostelgeschichte 16,31; Epheser 2,8-9).
Friday, February 11, 2011
Gott ist Liebe
(von qotquestions.org)
Frage: "Was bedeutet es, dass Gott die Liebe ist?"
Antwort:
Was bedeutet es, dass Gott die Liebe ist? Zuerst betrachten wir, wie Gottes Wort, die Bibel, “Liebe” beschreibt, und dann schauen wir uns Art und Weise an, wie dies auf Gott zutrifft. “Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freuet sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimer auf” (1. Korinther 13,4-8a).
Frage: "Was bedeutet es, dass Gott die Liebe ist?"
Antwort:
Was bedeutet es, dass Gott die Liebe ist? Zuerst betrachten wir, wie Gottes Wort, die Bibel, “Liebe” beschreibt, und dann schauen wir uns Art und Weise an, wie dies auf Gott zutrifft. “Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freuet sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimer auf” (1. Korinther 13,4-8a).
Thursday, January 20, 2011
Ist Mormonismus ein Kult?
(von gotquestions.org)
Frage: "Ist Mormonismus ein Kult? Woran glauben die Mormonen?"
Antwort:
Die mormonische Religion (Mormonismus), welche Nachfolger unter dem Namen Mormonen und die Heiligen der Letzten Tage (Latter Day Saints) bekannt sind, wurde vor weniger als 200 Jahren von Joseph Smith gegründet. Er behauptete, daß Gott der Vater und Jesus Christus ihn persönlich besucht und ihm gesagt hatte, daß alle Kirchen und ihre Glaubensbekenntnisse abscheulich waren. Die Idee von Joseph Smith war folglich, mit einer brandneuen Religion anzufangen, die beansprucht, “die einzige wahre Kirche auf Erden” zu sein. Das Problem mit Mormonismus ist, daß er der Bibel widerspricht, sie modifiziert und erweitert. Die Christen haben keinen Grund zu glauben, daß die Bibel nicht wahr und nicht ausreichend ist. An Gott wirklich zu glauben und auf Gott zu vertrauen bedeutet, an Sein Wort zu glauben, und die ganze Schrift ist von Gott inspiriert, was bedeutet, daß sie von Ihm kommt (2 Timotheus 3:16).
Frage: "Ist Mormonismus ein Kult? Woran glauben die Mormonen?"
Antwort:
Die mormonische Religion (Mormonismus), welche Nachfolger unter dem Namen Mormonen und die Heiligen der Letzten Tage (Latter Day Saints) bekannt sind, wurde vor weniger als 200 Jahren von Joseph Smith gegründet. Er behauptete, daß Gott der Vater und Jesus Christus ihn persönlich besucht und ihm gesagt hatte, daß alle Kirchen und ihre Glaubensbekenntnisse abscheulich waren. Die Idee von Joseph Smith war folglich, mit einer brandneuen Religion anzufangen, die beansprucht, “die einzige wahre Kirche auf Erden” zu sein. Das Problem mit Mormonismus ist, daß er der Bibel widerspricht, sie modifiziert und erweitert. Die Christen haben keinen Grund zu glauben, daß die Bibel nicht wahr und nicht ausreichend ist. An Gott wirklich zu glauben und auf Gott zu vertrauen bedeutet, an Sein Wort zu glauben, und die ganze Schrift ist von Gott inspiriert, was bedeutet, daß sie von Ihm kommt (2 Timotheus 3:16).
Saturday, January 15, 2011
Was sagt die Bibel über Abtreibung?
Question: Was sagt die Bibel über die Abtreibung eines Kindes?
Antwort:
Nach dem Wort Gottes, ist die Abtreibung einer der schlimmsten Morde, den ein Mensch begehen kann. Über die Abtreibung, sagt die Schrift:
"Am geheimen Ort tut er Mord an Unschuldigen" (Psalm 10:8). Der "geheimen Ort" ist der Schoß der Mutter. Ganz bestimmt ist das Baby unschuldig. Keine Person tötet normalerweise ganz bewußt ein unschuldiges Wesen. Selbst wilde Tiere wie Bären werden bis zum Tode kämpfen, um ihre Jungen zu verteidigen. Aber heutzutage hat sich der Mensch sogar noch niedriger gemacht als die unvernünftigen Tiere durch das Töten von unschuldigen ungeborenen Kindern.
Da Abtreibung in den Augen Gottes einer der schlimmsten Morde ist, liegt es nahe, dass die Schuldigen die schlimmsten Strafen erleiden werden.
Weiter sagt es in der Schrift: "Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, und die Frucht des Leibes ist sein Lohn" (Psalm 127:3). Wenn Kinder eine Gabe oder eine Belohnung für die Eltern sind, dann zerstört Abtreibung die Gabe Gottes.
Es ist wahr, einige Länder haben die Abtreibung legalisiert. In keiner Weise kann das Gottes Wort ändern. "Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen."
Es gibt so viele Fälle, in denen Ärzte Abtreibung empfohlen haben, doch die Mutter hat ein vollkommen gesundes Kind geboren. Auch wenn Gott der Familie ein behindertes Kind gibt, liebt Gott deshalb weniger oder ist weniger souverän? Man muß hier eine Pause machen und an Helen Keller denken. Sie hat eine erstaunliche Wirkung auf diese Welt gehabt. Jedes Kind ist kostbar in den Augen Gottes, Gott macht keine Fehler!
Jesus sagte: "Wer immer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, nimmt mich auf" (Matt.18: 5).
Quoting diesen Vers, Mutter Theresa, am 3. Februar 1994 in Washington DC auf dem National Prayer Breakfast mit Präsident Clinton und seiner Frau Hillary saß rechts von ihr, sagte: "Der größte Zerstörer des Friedens ist heute die Abtreibung, weil Jesus sagte: Wenn du ein kleines Kind aufnimmst, dann hast du mich aufgenommen. So ist jede Abtreibung die Verweigerung der Aufnahme Jesu und die Vernachlässigung der Aufnahme Jesu." Manche Paare, um Abtreibung zu vermeiden, betreiben "Familienplanung". Jede Geburtenkontrolle anders als Selbst-Kontrolle ist ein Greuel in den Augen Gottes und bringt das Gericht Gottes über uns.
Vielleicht ist jemand, der das gelesen hat, schuldig in der Vergangenheit an dieser große Sünde. Vielleicht hatten Sie keine Kenntnis von der Ernsthaftigkeit dieser Sünde. Jesus ist gnädig und barmherzig. Gehen Sie zum Herrn mit einem zerbrochenen und zerschlagenen Herz und bereuen Sie Ihre Sünden. Es wird gut sein, wenn Sie einen gläubigen und zuverlässige Diener Gottes für eine weitere Beratung zu Rate nehmen. Diese Person kann Ihnen bei der Reinigung und Befreiung Ihres schlechtes Gewissen behilflich sein. Der Herr wird Ihnen sicherlich verzeihen und Ihnen ein neues Herz und ein neues Leben geben.
„Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl. Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich gebildet ward unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war.“(Psalmen 139:13-16)
Antwort:
Nach dem Wort Gottes, ist die Abtreibung einer der schlimmsten Morde, den ein Mensch begehen kann. Über die Abtreibung, sagt die Schrift:
"Am geheimen Ort tut er Mord an Unschuldigen" (Psalm 10:8). Der "geheimen Ort" ist der Schoß der Mutter. Ganz bestimmt ist das Baby unschuldig. Keine Person tötet normalerweise ganz bewußt ein unschuldiges Wesen. Selbst wilde Tiere wie Bären werden bis zum Tode kämpfen, um ihre Jungen zu verteidigen. Aber heutzutage hat sich der Mensch sogar noch niedriger gemacht als die unvernünftigen Tiere durch das Töten von unschuldigen ungeborenen Kindern.
Da Abtreibung in den Augen Gottes einer der schlimmsten Morde ist, liegt es nahe, dass die Schuldigen die schlimmsten Strafen erleiden werden.
Weiter sagt es in der Schrift: "Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, und die Frucht des Leibes ist sein Lohn" (Psalm 127:3). Wenn Kinder eine Gabe oder eine Belohnung für die Eltern sind, dann zerstört Abtreibung die Gabe Gottes.
Es ist wahr, einige Länder haben die Abtreibung legalisiert. In keiner Weise kann das Gottes Wort ändern. "Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen."
Es gibt so viele Fälle, in denen Ärzte Abtreibung empfohlen haben, doch die Mutter hat ein vollkommen gesundes Kind geboren. Auch wenn Gott der Familie ein behindertes Kind gibt, liebt Gott deshalb weniger oder ist weniger souverän? Man muß hier eine Pause machen und an Helen Keller denken. Sie hat eine erstaunliche Wirkung auf diese Welt gehabt. Jedes Kind ist kostbar in den Augen Gottes, Gott macht keine Fehler!
Jesus sagte: "Wer immer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, nimmt mich auf" (Matt.18: 5).
Quoting diesen Vers, Mutter Theresa, am 3. Februar 1994 in Washington DC auf dem National Prayer Breakfast mit Präsident Clinton und seiner Frau Hillary saß rechts von ihr, sagte: "Der größte Zerstörer des Friedens ist heute die Abtreibung, weil Jesus sagte: Wenn du ein kleines Kind aufnimmst, dann hast du mich aufgenommen. So ist jede Abtreibung die Verweigerung der Aufnahme Jesu und die Vernachlässigung der Aufnahme Jesu." Manche Paare, um Abtreibung zu vermeiden, betreiben "Familienplanung". Jede Geburtenkontrolle anders als Selbst-Kontrolle ist ein Greuel in den Augen Gottes und bringt das Gericht Gottes über uns.
Vielleicht ist jemand, der das gelesen hat, schuldig in der Vergangenheit an dieser große Sünde. Vielleicht hatten Sie keine Kenntnis von der Ernsthaftigkeit dieser Sünde. Jesus ist gnädig und barmherzig. Gehen Sie zum Herrn mit einem zerbrochenen und zerschlagenen Herz und bereuen Sie Ihre Sünden. Es wird gut sein, wenn Sie einen gläubigen und zuverlässige Diener Gottes für eine weitere Beratung zu Rate nehmen. Diese Person kann Ihnen bei der Reinigung und Befreiung Ihres schlechtes Gewissen behilflich sein. Der Herr wird Ihnen sicherlich verzeihen und Ihnen ein neues Herz und ein neues Leben geben.
„Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl. Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich gebildet ward unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war.“(Psalmen 139:13-16)
Friday, January 7, 2011
Zeichen der Endzeit
(von gotquestions.org)
Frage: "Was sind die Zeichen der Endzeiten?"
Antwort:
Matthäus 24,5-8 gibt uns einige wichtige Hinweise damit wir das Näherrücken der Endzeiten erkennen können: “Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.” Eine Zunahme an falschen Christussen, eine Zunahme an Kriegen, und Zunahmen an Hungersnöten, Plagen, und natürlichen Katastrophen – diese Dinge sind “Zeichen” der Endzeiten. In dieser Passage wird sogar eine Warnung ausgesprochen. Lasst euch nicht irreführen (Matthäus 24,4), da diese Ereignisse nur der Anfang der Geburtswehen sind (Matthäus 24,8), das Ende wird noch kommen (Matthäus 24,6).
Viele Interpreten deuten auf jedes Erdbeben, jede politische Unruhe, und jeden Angriff gegen Israel als ein sicheres Zeichen, dass die Endzeiten schnell auf uns zukommen. Obwohl dies Zeichen für die kommenden Endzeiten sind, sind sie nicht unbedingt ein Indikator dafür, dass die Endzeiten herangebrochen sind. Der Apostel Paulus warnte vor vermehrten falschen Lehren, die die Endzeiten bringen würden. “Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten” (1. Timotheus 4,1). Die Endzeiten werden als “schwere Zeiten” beschrieben, aufgrund dem zunehmenden bösen Charakter der Menschen und der Leute die “der Wahrheit widerstehen” (2. Timotheus 3,1-9; siehe auch 2.Thessalonicher 2,3).
Andere mögliche Zeiten beinhalten den Wiederaufbau des jüdischen Tempels in Jerusalem, zunehmende Feindschaft gegenüber Israel, und das Fortschreiten in Richtung einer Weltregierung. Das herausragendste Zeichen der Endzeiten jedoch ist die Nation Israel. 1948 wurde Israel als eigenständiger Staat anerkannt, zum ersten Mal seit 70 A.D. Gott hat Abraham versprochen, dass seine Nachkommenschaft Canaan “zum ewigen Besitz” (1.Moses 17,8) haben würde, und Hesekiel prophezeite eine körperliche und geistige Wiederbelebung Israels (Hesekiel 37). Israel als Nation in seinem eigenen Land zu haben, ist wichtig in Bezug auf die Endzeiten-Prophezeiungen, wegen Israels Bedeutung in der Eschatologie (Daniel 10,14; 11,41; Offenbarung 11,8).
Wenn wir diese Zeichen berücksichtigen, können wir weise und scharfsichtig in Bezug auf das Erwarten der Endzeiten sein. Wir sollten jedoch nicht jedes einzelne Geschehnis als einen eindeutigen Indikator für die baldige Ankunft der Endzeiten sehen. Gott hat uns genügend Informationen gegeben, damit wir vorbereitet sein können, aber nicht genügend Informationen um arrogant zu werden.
Frage: "Was sind die Zeichen der Endzeiten?"
Antwort:
Matthäus 24,5-8 gibt uns einige wichtige Hinweise damit wir das Näherrücken der Endzeiten erkennen können: “Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.” Eine Zunahme an falschen Christussen, eine Zunahme an Kriegen, und Zunahmen an Hungersnöten, Plagen, und natürlichen Katastrophen – diese Dinge sind “Zeichen” der Endzeiten. In dieser Passage wird sogar eine Warnung ausgesprochen. Lasst euch nicht irreführen (Matthäus 24,4), da diese Ereignisse nur der Anfang der Geburtswehen sind (Matthäus 24,8), das Ende wird noch kommen (Matthäus 24,6).
Viele Interpreten deuten auf jedes Erdbeben, jede politische Unruhe, und jeden Angriff gegen Israel als ein sicheres Zeichen, dass die Endzeiten schnell auf uns zukommen. Obwohl dies Zeichen für die kommenden Endzeiten sind, sind sie nicht unbedingt ein Indikator dafür, dass die Endzeiten herangebrochen sind. Der Apostel Paulus warnte vor vermehrten falschen Lehren, die die Endzeiten bringen würden. “Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten” (1. Timotheus 4,1). Die Endzeiten werden als “schwere Zeiten” beschrieben, aufgrund dem zunehmenden bösen Charakter der Menschen und der Leute die “der Wahrheit widerstehen” (2. Timotheus 3,1-9; siehe auch 2.Thessalonicher 2,3).
Andere mögliche Zeiten beinhalten den Wiederaufbau des jüdischen Tempels in Jerusalem, zunehmende Feindschaft gegenüber Israel, und das Fortschreiten in Richtung einer Weltregierung. Das herausragendste Zeichen der Endzeiten jedoch ist die Nation Israel. 1948 wurde Israel als eigenständiger Staat anerkannt, zum ersten Mal seit 70 A.D. Gott hat Abraham versprochen, dass seine Nachkommenschaft Canaan “zum ewigen Besitz” (1.Moses 17,8) haben würde, und Hesekiel prophezeite eine körperliche und geistige Wiederbelebung Israels (Hesekiel 37). Israel als Nation in seinem eigenen Land zu haben, ist wichtig in Bezug auf die Endzeiten-Prophezeiungen, wegen Israels Bedeutung in der Eschatologie (Daniel 10,14; 11,41; Offenbarung 11,8).
Wenn wir diese Zeichen berücksichtigen, können wir weise und scharfsichtig in Bezug auf das Erwarten der Endzeiten sein. Wir sollten jedoch nicht jedes einzelne Geschehnis als einen eindeutigen Indikator für die baldige Ankunft der Endzeiten sehen. Gott hat uns genügend Informationen gegeben, damit wir vorbereitet sein können, aber nicht genügend Informationen um arrogant zu werden.
Saturday, November 27, 2010
Gibt es ein Leben nach dem Tod?
(GotQuestions.org)
Frage: "Gibt es ein Leben nach dem Tod?"
Antwort:
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Die Bibel sagt uns, „Was ist der Mensch, von einer Frau geboren? Sein Leben ist nur kurz, doch voller Unrast. Wie eine Blume blüht er und verwelkt, so wie ein Schatten ist er plötzlich fort ... Doch kommt ein Toter je zurück ins Leben?” (Hiob 14:1-2, 14)?
Wie Hiob, hat fast jeder diese Frage als Herausforderung angesehen. Was genau passiert mit uns wenn wir sterben? Hören wir einfach auf zu existieren? Ist das Leben wie eine Drehtür, wodurch man die Erde verläßt und wiederkehrt um persönliche Größe zu erreichen ? Geht jeder an den gleichen Ort oder gehen wir zu verschiedenen Orten? Gibt es wirklich einen Himmel und eine Hölle oder ist es nur ein Geisteszustand?
Die Bibel erzählt uns, dass es nicht nur ein Leben nach dem Tod gibt, sondern ewiges Leben das so herrlich ist, dass „Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben.“ (1.Korinther 2:9). Jesus Christus, Menschgewordener Gott, ist zur Erde gekommen, um uns diese Gabe des ewigen Lebens zu geben. „doch wegen unserer Schuld wurde er gequält und wegen unseres Ungehorsams geschlagen. Die Strafe für unsere Schuld traf ihn und wir sind gerettet. Er wurde verwundet und wir sind heil geworden.“ (Jesaja 53:5).
Jesus hat die Strafe auf sich genommen, die jeder von uns verdient, und hat Sein eigenes Leben geopfert. Drei Tage später, hat Er sich siegreich über den Tod bewiesen, weil Er im Geist und im Fleisch, von den Toten auferstanden ist. Er ist auf der Erde für vierzig Tage geblieben, und wurde von tausenden bezeugt, bevor Er sich zu Seinem ewigen Zuhause in den Himmel erhoben hat. Römer 4:25 sagt, „Er gab ihn dahin, um unsere Vergehen zu sühnen, und hat ihn zum Leben erweckt, damit wir vor ihm als gerecht bestehen können.“
Die Auferstehung Christi ist ein gut dokumentiertes Ereignis. Der Apostel Paulus hat Leute aufgefordert, Augenzeugen zu befragen und die Gültigkeit deren Aussagen zu überprüfen, jedoch konnte niemand die Wahrheit in Frage stellen. Die Auferstehung ist der Grundstein des christlichen Glaubens; weil Christus vom Tod auferstanden ist, können wir glauben, dass auch wir wiedererweckt werden.
Paulus ermahnte manche frühe Christen, die dies nicht glaubten: „Das also ist unsere Botschaft: Gott hat Christus vom Tod auferweckt. Wie können dann einige von euch behaupten, dass die Toten nicht auferstehen werden? Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferweckt worden“ (1. Korinther 15:12-13).
Frage: "Gibt es ein Leben nach dem Tod?"
Antwort:
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Die Bibel sagt uns, „Was ist der Mensch, von einer Frau geboren? Sein Leben ist nur kurz, doch voller Unrast. Wie eine Blume blüht er und verwelkt, so wie ein Schatten ist er plötzlich fort ... Doch kommt ein Toter je zurück ins Leben?” (Hiob 14:1-2, 14)?
Wie Hiob, hat fast jeder diese Frage als Herausforderung angesehen. Was genau passiert mit uns wenn wir sterben? Hören wir einfach auf zu existieren? Ist das Leben wie eine Drehtür, wodurch man die Erde verläßt und wiederkehrt um persönliche Größe zu erreichen ? Geht jeder an den gleichen Ort oder gehen wir zu verschiedenen Orten? Gibt es wirklich einen Himmel und eine Hölle oder ist es nur ein Geisteszustand?
Die Bibel erzählt uns, dass es nicht nur ein Leben nach dem Tod gibt, sondern ewiges Leben das so herrlich ist, dass „Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben.“ (1.Korinther 2:9). Jesus Christus, Menschgewordener Gott, ist zur Erde gekommen, um uns diese Gabe des ewigen Lebens zu geben. „doch wegen unserer Schuld wurde er gequält und wegen unseres Ungehorsams geschlagen. Die Strafe für unsere Schuld traf ihn und wir sind gerettet. Er wurde verwundet und wir sind heil geworden.“ (Jesaja 53:5).
Jesus hat die Strafe auf sich genommen, die jeder von uns verdient, und hat Sein eigenes Leben geopfert. Drei Tage später, hat Er sich siegreich über den Tod bewiesen, weil Er im Geist und im Fleisch, von den Toten auferstanden ist. Er ist auf der Erde für vierzig Tage geblieben, und wurde von tausenden bezeugt, bevor Er sich zu Seinem ewigen Zuhause in den Himmel erhoben hat. Römer 4:25 sagt, „Er gab ihn dahin, um unsere Vergehen zu sühnen, und hat ihn zum Leben erweckt, damit wir vor ihm als gerecht bestehen können.“
Die Auferstehung Christi ist ein gut dokumentiertes Ereignis. Der Apostel Paulus hat Leute aufgefordert, Augenzeugen zu befragen und die Gültigkeit deren Aussagen zu überprüfen, jedoch konnte niemand die Wahrheit in Frage stellen. Die Auferstehung ist der Grundstein des christlichen Glaubens; weil Christus vom Tod auferstanden ist, können wir glauben, dass auch wir wiedererweckt werden.
Paulus ermahnte manche frühe Christen, die dies nicht glaubten: „Das also ist unsere Botschaft: Gott hat Christus vom Tod auferweckt. Wie können dann einige von euch behaupten, dass die Toten nicht auferstehen werden? Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferweckt worden“ (1. Korinther 15:12-13).
Saturday, November 20, 2010
Ehescheidung und Wiederverheiratung
(GotQuestions.org)
Frage: "Was sagt die Bibel über Ehescheidung und Wiederverheiratung?"
Antwort:
Ungeachtet der Meinung über Ehescheidung ist es als erstes wichtig, sich an die Worte der Bibel in Maleachi 2,16a (Elberfelder) zu erinnern: “Denn ich hasse Scheidung, spricht der Herr, der Gott Israels.” Gemäss der Bibel ist nach Gottes Absicht die Ehe eine lebenslange Bindung. “So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden” (Matthäus 19,6). Doch weiss Gott, dass es in einer Ehe um zwei sündige Menschen geht und deswegen Ehescheidungen vorkommen. Im Alten Testament gab er einige Gesetze, um die Rechte der Geschiedenen, besonders der Frauen, zu wahren (5. Mose 24,1-4). Jesus wies darauf hin, dass diese Gesetze wegen der Herzens Härtigkeit der Menschen gegeben wurden und nicht dem Verlangen Gottes entsprachen (Matthäus 19,8).
Die Streitfrage, ob Ehescheidung und Wiederverheiratung im Licht der Bibel erlaubt ist, dreht sich hauptsächlich um die Worte Jesu in Matthäus 5,32 und 19,9. Die Aussage “es sei denn wegen Ehebruch” ist das Einzige in der Schrift, das möglicherweise Gottes Genehmigung für eine Scheidung und Wieder-verheiratung darstellt. Viele Ausleger meinen, diese Ausnahmeklausel beziehe sich auf “eheliche Untreue” während der Verlobungszeit. Nach jüdischem Brauch wurden Mann und Frau selbst während ihrer Verlobung als verheiratet angesehen. Unmoral während dieser Verlobungszeit wäre dann der einzige Grund für eine Ehescheidung.
Doch steht das griechische Wort, das mit Ehebruch oder eheliche Untreue übersetzt wird, für jegliche Art geschlechtlicher Unmoral. Es kann Unzucht, Prostitution, Ehebruch usw. bedeuten. Möglicherweise sagt Jesus, dass Ehescheidung erlaubt ist, wenn geschlechtliche Unmoral verübt wurde. Geschlechtliche Beziehung ist ein wesentlicher Bestandteil der ehelichen Bindung “und sie werden sein ein Fleisch” (1. Mose 2,24; Matthäus 19,5; Epheser 5,31). Darum ist eine Verletzung dieser Bindung durch geschlechtlichen Verkehr ausserhalb der Ehe ein zulässiger Grund für Ehescheidung. Wenn dem so ist, dann hat Jesus Wiederheirat in dieser Passage im Sinn. Die Aussage “und freit eine andere” (Matthäus 19,9) zeigt an, dass Ehescheidung und Wiederheirat im Falle der Ausnahmeklausel zulässig sind, wie immer man sie deutet. Es ist wichtig zu beachten, dass nur der unschuldige Teil sich wieder verheiraten darf. Obwohl der Text es nicht ausdrücklich sagt, so ist die Genehmigung zur Wiederheirat nach einer Ehescheidung ein Zeichen der Barmherzigkeit Gottes für den, gegen den gesündigt wurde, und nicht für den, der die geschlechtliche Unmoral beging. Es mag Fälle geben, die dem “schuldigen Teil” eine Wiederheirat erlauben - aber dieser Text lehrt nicht solche Auffassung.
Einige meinen, 1. Korinther 7,15 sei ein weiterer “Ausnahmefall”, der eine Wiederheirat erlaubt, wenn ein ungläubiger Ehepartner sich von einem gläubigen scheiden lässt. Doch erwähnt der Kontext keine Wiederheirat, sondern sagt nur, dass ein Gläubiger nicht gehalten ist, eine Ehe fortzuführen, wenn ein ungläubiger Ehepartner sie aufgeben will. Andere behaupten, dass Missbrauch (ehelicher oder eines Kindes) triftige Gründe für eine Ehe-scheidung sind, obwohl sie nicht in der Bibel angeführt werden. Das mag durchaus der Fall sein, aber es ist niemals weise, sich gegen das Wort Gottes zu erdreisten.
Manchmal vergisst man in der Diskussion über die Ausnahmeklausel die Tatsache, was immer auch “eheliche Untreue” bedeutet, dass sie eine Ehescheidung gestattet, aber nicht erfordert. Selbst wenn Ehebruch vorliegt, kann ein Ehepaar durch Gottes Gnade lernen, sich zu vergeben und ihre Ehe neu gestalten. Gott hat uns weit mehr vergeben. Sicherlich können wir seinem Beispiel folgen und sogar die Sünde eines Ehebruchs vergeben (Epheser 4,32). Aber in vielen Fällen ist ein Ehepartner unbussfertig und übt weiterhin geschlechtliche Unmoral. Hier mag Matthäus 19,9 Anwendung finden. Manche sinnen auch zu schnell auf Wiederverheiratung nach einer Scheidung, wenn Gott möglicherweise möchte, dass sie ledig bleiben. Manchmal beruft Gott jemanden, ungeteilter Einschränkung wegen ledig zu bleiben (1. Korinther 7,32-35). Wiederheirat nach einer Scheidung kann unter Umständen eine Möglichkeit sein, aber sie ist nicht die einzige Möglichkeit.
Es ist beunruhigend, dass die Scheidungsrate unter bekennenden Christen fast so hoch ist wie die der ungläubigen Welt. Die Bibel sagt deutlich, dass Gott Scheidung hasst (Maleachi 2,16) und dass Versöhnung und Vergebung das Leben eines Gläubigen kennzeichnen sollen (Lukas 11,4; Epheser 4,32). Jedoch weiss Gott, dass Scheidungen auch unter seinen Kindern geschehen. Ein geschiedener und/oder wieder verheirateter, gläubiger Mensch soll nicht meinen, dass Gott ihn weniger liebt, selbst wenn seine Scheidung und/oder Wiederheirat nicht durch die Ausnahmeklausel in Matthäus 19,9 abgesichert ist. Gott gebraucht sogar den sündigen Ungehorsam von Christen, um manch Gutes zu wirken.
Frage: "Was sagt die Bibel über Ehescheidung und Wiederverheiratung?"
Antwort:
Ungeachtet der Meinung über Ehescheidung ist es als erstes wichtig, sich an die Worte der Bibel in Maleachi 2,16a (Elberfelder) zu erinnern: “Denn ich hasse Scheidung, spricht der Herr, der Gott Israels.” Gemäss der Bibel ist nach Gottes Absicht die Ehe eine lebenslange Bindung. “So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden” (Matthäus 19,6). Doch weiss Gott, dass es in einer Ehe um zwei sündige Menschen geht und deswegen Ehescheidungen vorkommen. Im Alten Testament gab er einige Gesetze, um die Rechte der Geschiedenen, besonders der Frauen, zu wahren (5. Mose 24,1-4). Jesus wies darauf hin, dass diese Gesetze wegen der Herzens Härtigkeit der Menschen gegeben wurden und nicht dem Verlangen Gottes entsprachen (Matthäus 19,8).
Die Streitfrage, ob Ehescheidung und Wiederverheiratung im Licht der Bibel erlaubt ist, dreht sich hauptsächlich um die Worte Jesu in Matthäus 5,32 und 19,9. Die Aussage “es sei denn wegen Ehebruch” ist das Einzige in der Schrift, das möglicherweise Gottes Genehmigung für eine Scheidung und Wieder-verheiratung darstellt. Viele Ausleger meinen, diese Ausnahmeklausel beziehe sich auf “eheliche Untreue” während der Verlobungszeit. Nach jüdischem Brauch wurden Mann und Frau selbst während ihrer Verlobung als verheiratet angesehen. Unmoral während dieser Verlobungszeit wäre dann der einzige Grund für eine Ehescheidung.
Doch steht das griechische Wort, das mit Ehebruch oder eheliche Untreue übersetzt wird, für jegliche Art geschlechtlicher Unmoral. Es kann Unzucht, Prostitution, Ehebruch usw. bedeuten. Möglicherweise sagt Jesus, dass Ehescheidung erlaubt ist, wenn geschlechtliche Unmoral verübt wurde. Geschlechtliche Beziehung ist ein wesentlicher Bestandteil der ehelichen Bindung “und sie werden sein ein Fleisch” (1. Mose 2,24; Matthäus 19,5; Epheser 5,31). Darum ist eine Verletzung dieser Bindung durch geschlechtlichen Verkehr ausserhalb der Ehe ein zulässiger Grund für Ehescheidung. Wenn dem so ist, dann hat Jesus Wiederheirat in dieser Passage im Sinn. Die Aussage “und freit eine andere” (Matthäus 19,9) zeigt an, dass Ehescheidung und Wiederheirat im Falle der Ausnahmeklausel zulässig sind, wie immer man sie deutet. Es ist wichtig zu beachten, dass nur der unschuldige Teil sich wieder verheiraten darf. Obwohl der Text es nicht ausdrücklich sagt, so ist die Genehmigung zur Wiederheirat nach einer Ehescheidung ein Zeichen der Barmherzigkeit Gottes für den, gegen den gesündigt wurde, und nicht für den, der die geschlechtliche Unmoral beging. Es mag Fälle geben, die dem “schuldigen Teil” eine Wiederheirat erlauben - aber dieser Text lehrt nicht solche Auffassung.
Einige meinen, 1. Korinther 7,15 sei ein weiterer “Ausnahmefall”, der eine Wiederheirat erlaubt, wenn ein ungläubiger Ehepartner sich von einem gläubigen scheiden lässt. Doch erwähnt der Kontext keine Wiederheirat, sondern sagt nur, dass ein Gläubiger nicht gehalten ist, eine Ehe fortzuführen, wenn ein ungläubiger Ehepartner sie aufgeben will. Andere behaupten, dass Missbrauch (ehelicher oder eines Kindes) triftige Gründe für eine Ehe-scheidung sind, obwohl sie nicht in der Bibel angeführt werden. Das mag durchaus der Fall sein, aber es ist niemals weise, sich gegen das Wort Gottes zu erdreisten.
Manchmal vergisst man in der Diskussion über die Ausnahmeklausel die Tatsache, was immer auch “eheliche Untreue” bedeutet, dass sie eine Ehescheidung gestattet, aber nicht erfordert. Selbst wenn Ehebruch vorliegt, kann ein Ehepaar durch Gottes Gnade lernen, sich zu vergeben und ihre Ehe neu gestalten. Gott hat uns weit mehr vergeben. Sicherlich können wir seinem Beispiel folgen und sogar die Sünde eines Ehebruchs vergeben (Epheser 4,32). Aber in vielen Fällen ist ein Ehepartner unbussfertig und übt weiterhin geschlechtliche Unmoral. Hier mag Matthäus 19,9 Anwendung finden. Manche sinnen auch zu schnell auf Wiederverheiratung nach einer Scheidung, wenn Gott möglicherweise möchte, dass sie ledig bleiben. Manchmal beruft Gott jemanden, ungeteilter Einschränkung wegen ledig zu bleiben (1. Korinther 7,32-35). Wiederheirat nach einer Scheidung kann unter Umständen eine Möglichkeit sein, aber sie ist nicht die einzige Möglichkeit.
Es ist beunruhigend, dass die Scheidungsrate unter bekennenden Christen fast so hoch ist wie die der ungläubigen Welt. Die Bibel sagt deutlich, dass Gott Scheidung hasst (Maleachi 2,16) und dass Versöhnung und Vergebung das Leben eines Gläubigen kennzeichnen sollen (Lukas 11,4; Epheser 4,32). Jedoch weiss Gott, dass Scheidungen auch unter seinen Kindern geschehen. Ein geschiedener und/oder wieder verheirateter, gläubiger Mensch soll nicht meinen, dass Gott ihn weniger liebt, selbst wenn seine Scheidung und/oder Wiederheirat nicht durch die Ausnahmeklausel in Matthäus 19,9 abgesichert ist. Gott gebraucht sogar den sündigen Ungehorsam von Christen, um manch Gutes zu wirken.
Sunday, November 7, 2010
Was ist die Unbefleckte Empfängnis?
(GotQuestions.org)
Frage: "Was ist die Unbefleckte Empfängnis?"
Antwort:
Viele Menschen glauben fälschlicherweise, das sich die Unbefleckte Empfängnis auf Jesus bezieht. Jesu Empfängnis war sicherlich unbefleckt...aber dieses Konzept bezieht sich überhaupt nicht auf Jesus. Die Unbefleckte Empfängnis ist eine Lehre der römisch -katholischen Kirche und nimmt Bezug auf Maria, die Mutter Jesu. Die offizielle Darstellung sieht so aus, „...das die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadenprivileg des Allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Eretters des Menschengeschlechtes, von jedem Schaden der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde...“ Im wesentlichen ist die unbefleckte Empfängnis der Glaube, das Maria vor der Erbsünde geschützt wurde, das Maria keine sündhafte Natur hat, und tatsächlich sündenfrei war.
Das Problem bei der Lehre der unbefleckten Empfängnis liegt darin, das es nicht in der Bibel gelehrt wird. Die Bibel beschreibt nirgends, das Maria etwas anderes als eine gewöhnliche Frau war, die Gott dazu auserwählte, die Mutter des Herrn Jesus Christus zu sein. Maria war unzweifelhaft eine fromme Frau (Lukas 1:28). Maria war sicherlich eine wunderbare Ehefrau und Mutter. Jesus hat seine Mutter bestimmt geliebt und geschätzt (Johannes 19:27). Die Bibel gibt uns keinen Grund zu glauben, das Maria ohne Sünde war. Tatsächlich gibt uns die Bibel jedoch allen Grund zu glauben, das Jesus Christus der einzige Mensch war, der nicht von Sünde „infiziert“ war und niemals gesündigt hat (Prediger 7:20; Römer 3:23; 2. Korinther 5:21; 1. Petrus 2:22; 1. Johannes 3:5).
Die Lehre der unbefleckten Empfängnis entstand aus der Verwirrung, wie Jesus Christus ohne Sünde geboren werden konnte, wenn Er in einer sündhaften Frau empfangen wurde. Der Gedanke war, das Jesus eine sündhafte Natur von Maria geerbt hätte, wäre sie eine Sünderin gewesen. Im Gegensatz zur unbefleckten Empfängnis löst die Bibel das Problem, indem man versteht, das Jesus selbst durch wunderbare Weise vor der Verschmutzung der Sünde geschützt wurde, während Er in Maria´s Schoß war. Wenn Gott im Stande war, Maria vor Sünde zu schützen, wäre Er dann nicht auch fähig, Jesus vor Sünde zu schützen? Deswegen ist es weder nötig noch biblisch, das Maria ohne Sünde ist.
Die römisch- katholische Kirche argumentiert, das die unbefleckte Empfängnis nötig ist, denn sonst wäre Jesus Christus das Objekt Seiner Eigenen Gnade gewesen. Der Gedanke geht ungefähr so – damit Jesus auf wunderbare Weise vor Sünde bewahrt wird, was an sich selbst schon ein Akt der Gnade ist, würde es bedeuten das Gott „sich selbst begnadigt“. Das Wort Gnade bedeuted „unverdiente Gunst“. Gnade bedeuted, jemandem etwas zu geben, das er oder sie nicht verdient hat. Das Gott ein Wunder vollbracht hat, indem Er Jesus vor Sünde bewahrt hat, ist nicht „Gnade“. Auf keinen Fall hätte Jesus mit Sünde infiziert werden können. Er war perfekt, und sündenfreie Menschlichkeit vereinigte sich mit sündenfreier Göttlichkeit. Gott kann nicht von Sünde infiziert oder befallen werden, da Er vollkommen heilig ist. Das selbe gilt auch für Jesus. Es brauchte keine „Gnade“ um Jesus vor Sünde zu schützen. Als die Verkörperung Gottes war Er in Seinem Wesen „immun“ gegen Sünde.
Also ist die Lehre der unbefleckten Empfängnis weder nötig noch biblisch. Jesus wurde auf wunderbare Weise in Maria empfangen, die zu der Zeit jungfräulich war. Das ist die biblische Vorstellung der Jungfrauengeburt. Die Bibel deutet nicht mal an, das die Empfängnis Maria´s irgendetwas bedeutsames war. Wenn wir dieses Konzept logisch betrachten, dann hätte Maria´s Mutter auch unbefleckt empfangen werden müssen. Wie konnte Maria ohne Sünde empfangen werden, wenn ihre Mutter sündhaft war? Das selbe könnte über Maria´s Großmutter, Ur-Großmutter usw. gesagt werden. Das Fazit ist, das die unbefleckte Empfängnis keine biblische Lehre ist. Die Bibel lehrt eine wunderbare jungfräuliche Empfängnis Jesu, aber nicht die unbefleckte Empfängnis der Maria.
Frage: "Was ist die Unbefleckte Empfängnis?"
Antwort:
Viele Menschen glauben fälschlicherweise, das sich die Unbefleckte Empfängnis auf Jesus bezieht. Jesu Empfängnis war sicherlich unbefleckt...aber dieses Konzept bezieht sich überhaupt nicht auf Jesus. Die Unbefleckte Empfängnis ist eine Lehre der römisch -katholischen Kirche und nimmt Bezug auf Maria, die Mutter Jesu. Die offizielle Darstellung sieht so aus, „...das die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadenprivileg des Allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Eretters des Menschengeschlechtes, von jedem Schaden der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde...“ Im wesentlichen ist die unbefleckte Empfängnis der Glaube, das Maria vor der Erbsünde geschützt wurde, das Maria keine sündhafte Natur hat, und tatsächlich sündenfrei war.
Das Problem bei der Lehre der unbefleckten Empfängnis liegt darin, das es nicht in der Bibel gelehrt wird. Die Bibel beschreibt nirgends, das Maria etwas anderes als eine gewöhnliche Frau war, die Gott dazu auserwählte, die Mutter des Herrn Jesus Christus zu sein. Maria war unzweifelhaft eine fromme Frau (Lukas 1:28). Maria war sicherlich eine wunderbare Ehefrau und Mutter. Jesus hat seine Mutter bestimmt geliebt und geschätzt (Johannes 19:27). Die Bibel gibt uns keinen Grund zu glauben, das Maria ohne Sünde war. Tatsächlich gibt uns die Bibel jedoch allen Grund zu glauben, das Jesus Christus der einzige Mensch war, der nicht von Sünde „infiziert“ war und niemals gesündigt hat (Prediger 7:20; Römer 3:23; 2. Korinther 5:21; 1. Petrus 2:22; 1. Johannes 3:5).
Die Lehre der unbefleckten Empfängnis entstand aus der Verwirrung, wie Jesus Christus ohne Sünde geboren werden konnte, wenn Er in einer sündhaften Frau empfangen wurde. Der Gedanke war, das Jesus eine sündhafte Natur von Maria geerbt hätte, wäre sie eine Sünderin gewesen. Im Gegensatz zur unbefleckten Empfängnis löst die Bibel das Problem, indem man versteht, das Jesus selbst durch wunderbare Weise vor der Verschmutzung der Sünde geschützt wurde, während Er in Maria´s Schoß war. Wenn Gott im Stande war, Maria vor Sünde zu schützen, wäre Er dann nicht auch fähig, Jesus vor Sünde zu schützen? Deswegen ist es weder nötig noch biblisch, das Maria ohne Sünde ist.
Die römisch- katholische Kirche argumentiert, das die unbefleckte Empfängnis nötig ist, denn sonst wäre Jesus Christus das Objekt Seiner Eigenen Gnade gewesen. Der Gedanke geht ungefähr so – damit Jesus auf wunderbare Weise vor Sünde bewahrt wird, was an sich selbst schon ein Akt der Gnade ist, würde es bedeuten das Gott „sich selbst begnadigt“. Das Wort Gnade bedeuted „unverdiente Gunst“. Gnade bedeuted, jemandem etwas zu geben, das er oder sie nicht verdient hat. Das Gott ein Wunder vollbracht hat, indem Er Jesus vor Sünde bewahrt hat, ist nicht „Gnade“. Auf keinen Fall hätte Jesus mit Sünde infiziert werden können. Er war perfekt, und sündenfreie Menschlichkeit vereinigte sich mit sündenfreier Göttlichkeit. Gott kann nicht von Sünde infiziert oder befallen werden, da Er vollkommen heilig ist. Das selbe gilt auch für Jesus. Es brauchte keine „Gnade“ um Jesus vor Sünde zu schützen. Als die Verkörperung Gottes war Er in Seinem Wesen „immun“ gegen Sünde.
Also ist die Lehre der unbefleckten Empfängnis weder nötig noch biblisch. Jesus wurde auf wunderbare Weise in Maria empfangen, die zu der Zeit jungfräulich war. Das ist die biblische Vorstellung der Jungfrauengeburt. Die Bibel deutet nicht mal an, das die Empfängnis Maria´s irgendetwas bedeutsames war. Wenn wir dieses Konzept logisch betrachten, dann hätte Maria´s Mutter auch unbefleckt empfangen werden müssen. Wie konnte Maria ohne Sünde empfangen werden, wenn ihre Mutter sündhaft war? Das selbe könnte über Maria´s Großmutter, Ur-Großmutter usw. gesagt werden. Das Fazit ist, das die unbefleckte Empfängnis keine biblische Lehre ist. Die Bibel lehrt eine wunderbare jungfräuliche Empfängnis Jesu, aber nicht die unbefleckte Empfängnis der Maria.
Friday, October 29, 2010
Ist das Fegefeuer eine Katholische Erfindung?
(GotQuestions.org)
Frage:
"Was sagt die Bibel über das Fegefeuer?"
Antwort:
Gemäß dem katholischen Lexikon ist das Fegefeuer ein Platz der Läuterung, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können, die jener erfahren muss, der in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist. Um es nach der katholischen Glaubenslehre zusammen zu fassen ist das Fegefeuer ein Platz, zu dem die Seelen der Christen nach dem Tod gehen, um von den Sünden gereinigt zu werden, die während des Lebens nicht völlig zufrieden gestellt wurden. Stimmt diese Glaubenslehre mit der Bibel überein? Überhaupt nicht!
Jesus starb, um die Strafe für all unsere Sünden zu bezahlen (Römer 5:8). In Jesaja 53:5 steht geschrieben, „aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt“. Jesus litt für unsere Sünden, damit wir vom Leiden befreit sein konnten. Zu sagen, das auch wir für unsere Sünden leiden müssen bedeutet, das das Leiden Jesu nicht ausreichend war. Zu sagen, das wir für unsere Sünden in der Läuterung des Fegefeuers büßen müssen bedeutet, die Zulänglichkeit des Sühneopfers von Jesu zu leugnen (1. Johannes 2:2). Der Gedanke, das wir nach dem Tod für unsere Sünden zu leiden haben steht im Gegensatz zu allem, was die Bibel über die Erlösung lehrt.
Die hauptsächliche Passage in der Schrift, auf die Katholiken im Bezug auf das Fegefeuer hinweisen, ist in 1. Korinther 3:15, wo es heißt, „wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch“. Diese Passage (1. Korinther 3:12-15) ist eine Illustration von Dingen, die durchs Feuer gehen als eine Beschreibung der Werke der Gläubigen, wenn sie gerichtet werden. Wenn unsere Werke/Taten von guter Qualität sind „Gold, Silber, kostbare Steine“, dann werden sie unbeschädigt durch das Feuer hindurch gehen, und wir werden dafür belohnt werden. Wenn unsere Werke jedoch von schlechter Qualität sind „Holz, Heu und Stroh“, so werden sie im Feuer verbrennen und es gibt keine Belohnung. Diese Passage spricht nicht davon, das die Gläubigen durchs Feuer gehen, sondern das die Taten/Werke der Gläubigen durchs Feuer gehen. 1. Korinther 3:15 bezieht sich auf den Gläubigen, wie er „den Flammen entkommt“, nicht „von den Flammen geläutert“ zu werden.
So wie viele katholische Starrsinnigkeiten basiert das Fegefeuer auf einem Missverständnis der Natur des Opfers Christi. Katholiken sehen die Messe/ Eucharistiefeier als Wieder-Darreichung des Opfers Christi an weil sie es übersehen, das das einmalige Opfer Jesu absolut und perfekt ausreichend war (Hebräer 7:27). Katholiken sehen verdienstvolle Werke als Beitrag zur Erlösung durch das Fehlen der Erkenntnis, das die opfernde Bezahlung Jesu keine anderen „Beiträge“ braucht (Epheser 2:8-9). Ähnlicherweise wird das Fegefeuer von Katholiken als ein Platz der Läuterung zur Vorbereitung auf den Himmel angesehen, weil sie nicht erkennen, das wir wegen dem Opfer Jesu schon geläutert, rechtschaffen erklärt, verziehen, erlöst, versöhnt und geheiligt sind.
Der bloße Gedanke des Fegefeuers und die Lehren, die oft damit verhaftet sind (für die Toten zu beten, Ablass, verdienstvolle Werke für die Toten, usw.), mangeln alle am Verständnis, das der Tod Jesu ausreichend war, um für ALLE unsere Sünden zu bezahlen. Jesus, der die Verkörperung Gottes war (Johannes 1:1, 14), hat einen unendlichen Preis für unsere Sünden bezahlt. Jesus ist für unsere Sünden gestorben (1. Korinther 15:3). Jesus ist das Sühneopfer für unsere Sünden (1. Johannes 2:2). Das Opfer Jesu als Sühne der ursprünglichen Sünde oder für Sünden, die vor der Erlösung begangen wurden zu begrenzen ist ein Angriff auf die Person und das Werk Jesu Christi. Falls wir auf irgendeine Art für unsere Sünden bezahlen, büßen oder leiden müßten – würde das darauf hinweisen, das der Tod Jesu nicht ein perfektes, komplettes und ausreichendes Opfer war.
Für die Gläubigen bedeutet es, nach dem Tod „weg vom Leib und daheim beim Herrn“ zu sein (2. Korinther 5:6-8; Philipper 1:23). Beachte, das es nicht heißt „weg vom Leib und in das läuternde Fegefeuer“. Nein, wegen dem perfekten, kompletten und ausreichendem Opfer Jesu sind wir nach dem Tod sofort in der Gegenwart des Herrn, vollkommen gereinigt, frei von Sünde, vollkommen gemacht, und ultimativ geheiligt.
Frage:
"Was sagt die Bibel über das Fegefeuer?"
Antwort:
Gemäß dem katholischen Lexikon ist das Fegefeuer ein Platz der Läuterung, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können, die jener erfahren muss, der in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist. Um es nach der katholischen Glaubenslehre zusammen zu fassen ist das Fegefeuer ein Platz, zu dem die Seelen der Christen nach dem Tod gehen, um von den Sünden gereinigt zu werden, die während des Lebens nicht völlig zufrieden gestellt wurden. Stimmt diese Glaubenslehre mit der Bibel überein? Überhaupt nicht!
Jesus starb, um die Strafe für all unsere Sünden zu bezahlen (Römer 5:8). In Jesaja 53:5 steht geschrieben, „aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt“. Jesus litt für unsere Sünden, damit wir vom Leiden befreit sein konnten. Zu sagen, das auch wir für unsere Sünden leiden müssen bedeutet, das das Leiden Jesu nicht ausreichend war. Zu sagen, das wir für unsere Sünden in der Läuterung des Fegefeuers büßen müssen bedeutet, die Zulänglichkeit des Sühneopfers von Jesu zu leugnen (1. Johannes 2:2). Der Gedanke, das wir nach dem Tod für unsere Sünden zu leiden haben steht im Gegensatz zu allem, was die Bibel über die Erlösung lehrt.
Die hauptsächliche Passage in der Schrift, auf die Katholiken im Bezug auf das Fegefeuer hinweisen, ist in 1. Korinther 3:15, wo es heißt, „wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch“. Diese Passage (1. Korinther 3:12-15) ist eine Illustration von Dingen, die durchs Feuer gehen als eine Beschreibung der Werke der Gläubigen, wenn sie gerichtet werden. Wenn unsere Werke/Taten von guter Qualität sind „Gold, Silber, kostbare Steine“, dann werden sie unbeschädigt durch das Feuer hindurch gehen, und wir werden dafür belohnt werden. Wenn unsere Werke jedoch von schlechter Qualität sind „Holz, Heu und Stroh“, so werden sie im Feuer verbrennen und es gibt keine Belohnung. Diese Passage spricht nicht davon, das die Gläubigen durchs Feuer gehen, sondern das die Taten/Werke der Gläubigen durchs Feuer gehen. 1. Korinther 3:15 bezieht sich auf den Gläubigen, wie er „den Flammen entkommt“, nicht „von den Flammen geläutert“ zu werden.
So wie viele katholische Starrsinnigkeiten basiert das Fegefeuer auf einem Missverständnis der Natur des Opfers Christi. Katholiken sehen die Messe/ Eucharistiefeier als Wieder-Darreichung des Opfers Christi an weil sie es übersehen, das das einmalige Opfer Jesu absolut und perfekt ausreichend war (Hebräer 7:27). Katholiken sehen verdienstvolle Werke als Beitrag zur Erlösung durch das Fehlen der Erkenntnis, das die opfernde Bezahlung Jesu keine anderen „Beiträge“ braucht (Epheser 2:8-9). Ähnlicherweise wird das Fegefeuer von Katholiken als ein Platz der Läuterung zur Vorbereitung auf den Himmel angesehen, weil sie nicht erkennen, das wir wegen dem Opfer Jesu schon geläutert, rechtschaffen erklärt, verziehen, erlöst, versöhnt und geheiligt sind.
Der bloße Gedanke des Fegefeuers und die Lehren, die oft damit verhaftet sind (für die Toten zu beten, Ablass, verdienstvolle Werke für die Toten, usw.), mangeln alle am Verständnis, das der Tod Jesu ausreichend war, um für ALLE unsere Sünden zu bezahlen. Jesus, der die Verkörperung Gottes war (Johannes 1:1, 14), hat einen unendlichen Preis für unsere Sünden bezahlt. Jesus ist für unsere Sünden gestorben (1. Korinther 15:3). Jesus ist das Sühneopfer für unsere Sünden (1. Johannes 2:2). Das Opfer Jesu als Sühne der ursprünglichen Sünde oder für Sünden, die vor der Erlösung begangen wurden zu begrenzen ist ein Angriff auf die Person und das Werk Jesu Christi. Falls wir auf irgendeine Art für unsere Sünden bezahlen, büßen oder leiden müßten – würde das darauf hinweisen, das der Tod Jesu nicht ein perfektes, komplettes und ausreichendes Opfer war.
Für die Gläubigen bedeutet es, nach dem Tod „weg vom Leib und daheim beim Herrn“ zu sein (2. Korinther 5:6-8; Philipper 1:23). Beachte, das es nicht heißt „weg vom Leib und in das läuternde Fegefeuer“. Nein, wegen dem perfekten, kompletten und ausreichendem Opfer Jesu sind wir nach dem Tod sofort in der Gegenwart des Herrn, vollkommen gereinigt, frei von Sünde, vollkommen gemacht, und ultimativ geheiligt.
Wednesday, October 27, 2010
Fleisch essen und Blut drinken?
(GotQuestions.org)
Frage:
"Was ist das katholische Sakrament der Eucharistiefeier? Was ist die katholische Definition, die Eucharistie zu feiern?"
Antwort:
Katholiken betrachten die Eucharistie / Heilige Messe als wichtigste und höchste Form des Gebetes. Tatsächlich ist es ein Muß, unter dem Strafmaß der Todsünde, an der Messe teilzunehmen, an jedem Sonntag und an anderen bestimmten Kirchenfeiertagen. Die Messe ist in zwei Abschnitte unterteilt, den Wortgottesdienst und die Eucharistiefeier. Der Wortgottesdienst besteht aus zwei Schriftlesungen ( eine aus dem Alten Testament und eine aus dem Neuen Testament), Antwortpsalm, das Lesen aus den Evangelien, die Homilie ( oder Predigt), und allgemeine Fürbitten.
Der Hauptteil des Gottesdienstes ist der zweite Teil, die Eucharistiefeier. Während dieser Zeit nehmen Katholiken teil am Leib und Blut Jesu, der in Form von Brot und Wein an die versammelte Gemeinde ausgeteilt wird. Gemäß der Bibel wird dies zur Erinnerung an Christus getan ( 1. Korintherbrief 11:23-25, cf Lukas Evangelium 22:18-20 und Matthäus Evangelium 26:26-28). Jedoch heißt es im Katechismus der Katholischen Kirche, Abschnitt 1366, „Die Eucharistie ist also ein Opfer, denn sie stellt das Opfer des Kreuzes dar (und macht es dadurch gegenwärtig), ist dessen Gedächtnis und wendet dessen Frucht zu“. Der Katechismus geht weiter im Abschnitt 1367:
„Das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer: „Denn die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich selbst damals am Kreuze opferte, opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opferns ist verschieden". „In diesem göttlichen Opfer, das in der Messe vollzogen wird, [ist] jener selbe Christus enthalten und [wird] unblutig geopfert ... der auf dem Altar des Kreuzes ein für allemal sich selbst blutig opferte".
Im Buch Maleachi sagt der Prophet die Eliminierung des alten Opfersystems und die Einführung eines neuen Opfers voraus: „Ich habe kein Gefallen an euch, spricht der HERR Zebaoth, und das Opfer von euren Händen ist mir nicht angenehm. Denn vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang ist mein Name herrlich unter den Heiden, und an allen Orten wird meines Namen geopfert und ein reines Opfer dargebracht; denn mein Name ist herrlich unter den Heiden, spricht der HERR Zebaoth“ (Maleachi 1:10-11). Das bedeuted das Gott eines Tages von den Heiden verherrlicht werden wird, die ihm an allen Orten ein reines Opfer bringen werden. Für Katholiken ist dies die Eucharistiefeier. Der Apostel Paulus scheint das jedoch anders zu sehen: „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, das ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst“ (Römerbrief 12:1). Die Eucharistiefeier kann nur in auserwählten Plätzen abgehalten werden: in Kirchen die nach kanonischen Gesetzen geweiht und gesegnet sind. Der Gedanke das wir unsere Leiber als lebendiges Opfer darbringen sollen passt besser zur Sprache der Prophezeihung, welche sagt das die Opfer „an allen Orten“ dargebracht werden.
Die römisch katholische Kirche glaubt das das Brot und der Wein der Eucharistiefeier zum wirklichen Leib und Blut Jesu werden. Sie versuchen ihren Gedankengang mit Versen wie Johannes 6:23-58; Matthäus 26:26; Lukas 22:17-23; und 1. Korintherbrief 11:24-25 zu unterstützen. Das Konzil von Trient im Jahre 1551 A.D. sagte offiziell aus: „ Bei der Weihung des Brotes und des Weines findet eine Wandlung zwischen der ganzen Substanz des Brotes in die Substanz des Leibes Christi unseres Herrn und der ganzen Substanz des Weines in die Substanz seines Blutes statt. Diese Wandlung nennt die Katholische Kirche sehr treffend Wesensverwandlung (transsubstantiatio)“ (Sitzung 13, Kapitel IV; cf Kanon II). Die Kirche lehrt, das durch das gemeinsame Abendmahl Johannes 6:53 erfüllt wird: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch“.
Was bedeutet das wirklich? Jesus fährt fort zu sagen: „Der Geist ist´ s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sein Leben“ (Johannes 6:63). Also, wenn „das Fleisch nichts nütze ist“, warum sollten wir dann Jesu´ Fleisch essen um ewiges Leben zu erhalten? Es macht keinen Sinn, bis Jesus uns sagt, das die Worte die er spricht „Geist“ sind. Jesus sagt uns das dies keine wörtliche Lehre ist, sondern ein geistige. Die Sprache verbindet sich perfekt mit der oben erwähnten Aussage des Apostel Paulus: „..das ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst“ (Römer12:1).
Im Jüdischen wurde Brot der Torah gleichgestellt, und das „essen davon“ war das Lesen und das Verständnis des Bundes Gottes (5. Mose8:3). Zum Beispiel steht in den Apokryphen im Buch Sirach „Wer von mir isst, der hungert immer nach mir; und wer von mir trinkt, den dürstet immer nach mir. Wer mir gehorcht, der wird nicht zuschanden; und wer mir dient, der wird unschuldig bleiben. Dies alles ist das Buch des Bundes, den der höchste Gott aufgerichtet hat, nämlich das Gesetz, das uns Mose befohlen hat, das Erbe der Gemeinde Jakobs“ (Sirach 24:28-33). Hier vom Buch Sirach zu zitieren billigt es nicht als Heilige Schrift, sondern hiflt nur zu illustrieren, wie das jüdische Volk über das Mosaische Gesetz dachte. Es ist wichtig, die Gleichstellung des Brotes mit der Torah zu verstehen, um den Punkt, den Jesus machte, schätzen zu lernen.
In Johannes 6 sagt Jesus eigentlich der Menschenmenge, das er über der Torah steht (cf Johannes 6:49-51), und über dem gesamten Mosaischen System des Gesetzes. Die Passage aus Sirach erklärt, das die, welche vom Gesetz essen, „immer hungern“ und „immer dürsten“ werden, die Sprache die Jesus widerspiegelt, wenn er sagt „Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“ (Johannes 6:35). Jesus befiehlt den Menschen nicht, buchstäblich sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken, sondern er erklärt ihnen das Kernstück der christlichen Kirchenlehre: an Jesus selbst glauben („Das ist Gottes Werk, das ihr an den glaubt, den er gesandt hat“, Johannes 6:29). Deshalb ist die Katholische Auslegung von Johannes 6 unbiblisch.
Zweitens gibt es eine klare Übereinstimmung zwischen Johannes 6 und den Tagen Mose und dem Essen des Manna. In den Tagen Mose war das Manna Gottes Provision für die Israeliten, als sie in der Wüste wanderten. In Johannes 6 behauptet Jesus jedoch, das wahre Manna, das Brot vom Himmel, zu sein. Mit dieser Aussage beansprucht Jesus, Gottes völlige Versorgung zur Errettung zu sein. Manna war Gottes Provision der Erlösung gegen das Verhungern. So wie das Manna verzehrt werden mußte um das Leben der Israeliten zu bewahren, so muß Jesus verzehrt werden (im Glauben völlig angenommen) um die Erlösung zu erhalten.
Es ist klar, das Jesus bezug auf sich selbst nimmt, das Brot des Lebens zu sein und seine Nachfolger in Johannes 6 ermutigt, sein Fleisch zu essen. Aber wir müssen daraus nicht schließen, das Jesus lehrte, was die Katholiken als Wesensverwandlung (transsubstantiatio) betrachten. Das Abendmahl/ christliche Kommunion/ Eucharistiefeier war noch nicht gegründet. Jesus hat die Eucharistie/Messe/ Abendmahl nicht bis zum 13. Kapitel im Johannesevangelium gegründet. Deshalb ist es unberechtigt, das Abendmahl in Johannes 6 hineinzulesen. Wie oben vorgeschlagen ist es am Besten, diese Passage in dem Licht zu sehen, das man zu Jesus im Glauben kommt, zur Erlösung. Wenn wir ihn als unseren Erlöser bekennen, unser ganzes Vertrauen auf ihn setzen, dann „verzehren wir sein Fleisch“ und „trinken sein Blut“. Sein Leib wurde zerbrochen (bei seinem Tod) und sein Blut vergossen um unsere Erlösung sicherzustellen. 1. Korinther 11:26, „Denn sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt“.
Ob nun die katholische Definotion der Eucharistiefeier eine „Wieder-Opferung“ oder eine „Wieder-Darbietung“ Christi ist – beide Auffassungen sind unbiblisch. Christus muß nicht Wieder-geopfert werden. In Hebräer 7:27 wird verkündigt: „ Er (Jesus) hat es nicht nötig, wie jene Hohenpriester, täglich zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für allemal getan, als er sich selbst opferte“. Ähnlich wird in 1. Peter 3:18 erklärt, „Denn Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte...“ Christus´ einmaliger Tod am Kreuz hat ausgereicht, um alle unsere Sünden zu sühnen (1. Johannes 2:2). Deshalb muß Jesu Opfer nicht Wieder-geopfert werden. Stattdessen sollte Jesu Opfer im Glauben angenommen werden (Johannes 1:12; 3:16). Sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken sind Symbole, sein Opfer für uns zu bekennen, aus Gnade durch Glauben.
Frage:
"Was ist das katholische Sakrament der Eucharistiefeier? Was ist die katholische Definition, die Eucharistie zu feiern?"
Antwort:
Katholiken betrachten die Eucharistie / Heilige Messe als wichtigste und höchste Form des Gebetes. Tatsächlich ist es ein Muß, unter dem Strafmaß der Todsünde, an der Messe teilzunehmen, an jedem Sonntag und an anderen bestimmten Kirchenfeiertagen. Die Messe ist in zwei Abschnitte unterteilt, den Wortgottesdienst und die Eucharistiefeier. Der Wortgottesdienst besteht aus zwei Schriftlesungen ( eine aus dem Alten Testament und eine aus dem Neuen Testament), Antwortpsalm, das Lesen aus den Evangelien, die Homilie ( oder Predigt), und allgemeine Fürbitten.
Der Hauptteil des Gottesdienstes ist der zweite Teil, die Eucharistiefeier. Während dieser Zeit nehmen Katholiken teil am Leib und Blut Jesu, der in Form von Brot und Wein an die versammelte Gemeinde ausgeteilt wird. Gemäß der Bibel wird dies zur Erinnerung an Christus getan ( 1. Korintherbrief 11:23-25, cf Lukas Evangelium 22:18-20 und Matthäus Evangelium 26:26-28). Jedoch heißt es im Katechismus der Katholischen Kirche, Abschnitt 1366, „Die Eucharistie ist also ein Opfer, denn sie stellt das Opfer des Kreuzes dar (und macht es dadurch gegenwärtig), ist dessen Gedächtnis und wendet dessen Frucht zu“. Der Katechismus geht weiter im Abschnitt 1367:
„Das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer: „Denn die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich selbst damals am Kreuze opferte, opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opferns ist verschieden". „In diesem göttlichen Opfer, das in der Messe vollzogen wird, [ist] jener selbe Christus enthalten und [wird] unblutig geopfert ... der auf dem Altar des Kreuzes ein für allemal sich selbst blutig opferte".
Im Buch Maleachi sagt der Prophet die Eliminierung des alten Opfersystems und die Einführung eines neuen Opfers voraus: „Ich habe kein Gefallen an euch, spricht der HERR Zebaoth, und das Opfer von euren Händen ist mir nicht angenehm. Denn vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang ist mein Name herrlich unter den Heiden, und an allen Orten wird meines Namen geopfert und ein reines Opfer dargebracht; denn mein Name ist herrlich unter den Heiden, spricht der HERR Zebaoth“ (Maleachi 1:10-11). Das bedeuted das Gott eines Tages von den Heiden verherrlicht werden wird, die ihm an allen Orten ein reines Opfer bringen werden. Für Katholiken ist dies die Eucharistiefeier. Der Apostel Paulus scheint das jedoch anders zu sehen: „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, das ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst“ (Römerbrief 12:1). Die Eucharistiefeier kann nur in auserwählten Plätzen abgehalten werden: in Kirchen die nach kanonischen Gesetzen geweiht und gesegnet sind. Der Gedanke das wir unsere Leiber als lebendiges Opfer darbringen sollen passt besser zur Sprache der Prophezeihung, welche sagt das die Opfer „an allen Orten“ dargebracht werden.
Die römisch katholische Kirche glaubt das das Brot und der Wein der Eucharistiefeier zum wirklichen Leib und Blut Jesu werden. Sie versuchen ihren Gedankengang mit Versen wie Johannes 6:23-58; Matthäus 26:26; Lukas 22:17-23; und 1. Korintherbrief 11:24-25 zu unterstützen. Das Konzil von Trient im Jahre 1551 A.D. sagte offiziell aus: „ Bei der Weihung des Brotes und des Weines findet eine Wandlung zwischen der ganzen Substanz des Brotes in die Substanz des Leibes Christi unseres Herrn und der ganzen Substanz des Weines in die Substanz seines Blutes statt. Diese Wandlung nennt die Katholische Kirche sehr treffend Wesensverwandlung (transsubstantiatio)“ (Sitzung 13, Kapitel IV; cf Kanon II). Die Kirche lehrt, das durch das gemeinsame Abendmahl Johannes 6:53 erfüllt wird: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch“.
Was bedeutet das wirklich? Jesus fährt fort zu sagen: „Der Geist ist´ s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sein Leben“ (Johannes 6:63). Also, wenn „das Fleisch nichts nütze ist“, warum sollten wir dann Jesu´ Fleisch essen um ewiges Leben zu erhalten? Es macht keinen Sinn, bis Jesus uns sagt, das die Worte die er spricht „Geist“ sind. Jesus sagt uns das dies keine wörtliche Lehre ist, sondern ein geistige. Die Sprache verbindet sich perfekt mit der oben erwähnten Aussage des Apostel Paulus: „..das ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst“ (Römer12:1).
Im Jüdischen wurde Brot der Torah gleichgestellt, und das „essen davon“ war das Lesen und das Verständnis des Bundes Gottes (5. Mose8:3). Zum Beispiel steht in den Apokryphen im Buch Sirach „Wer von mir isst, der hungert immer nach mir; und wer von mir trinkt, den dürstet immer nach mir. Wer mir gehorcht, der wird nicht zuschanden; und wer mir dient, der wird unschuldig bleiben. Dies alles ist das Buch des Bundes, den der höchste Gott aufgerichtet hat, nämlich das Gesetz, das uns Mose befohlen hat, das Erbe der Gemeinde Jakobs“ (Sirach 24:28-33). Hier vom Buch Sirach zu zitieren billigt es nicht als Heilige Schrift, sondern hiflt nur zu illustrieren, wie das jüdische Volk über das Mosaische Gesetz dachte. Es ist wichtig, die Gleichstellung des Brotes mit der Torah zu verstehen, um den Punkt, den Jesus machte, schätzen zu lernen.
In Johannes 6 sagt Jesus eigentlich der Menschenmenge, das er über der Torah steht (cf Johannes 6:49-51), und über dem gesamten Mosaischen System des Gesetzes. Die Passage aus Sirach erklärt, das die, welche vom Gesetz essen, „immer hungern“ und „immer dürsten“ werden, die Sprache die Jesus widerspiegelt, wenn er sagt „Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“ (Johannes 6:35). Jesus befiehlt den Menschen nicht, buchstäblich sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken, sondern er erklärt ihnen das Kernstück der christlichen Kirchenlehre: an Jesus selbst glauben („Das ist Gottes Werk, das ihr an den glaubt, den er gesandt hat“, Johannes 6:29). Deshalb ist die Katholische Auslegung von Johannes 6 unbiblisch.
Zweitens gibt es eine klare Übereinstimmung zwischen Johannes 6 und den Tagen Mose und dem Essen des Manna. In den Tagen Mose war das Manna Gottes Provision für die Israeliten, als sie in der Wüste wanderten. In Johannes 6 behauptet Jesus jedoch, das wahre Manna, das Brot vom Himmel, zu sein. Mit dieser Aussage beansprucht Jesus, Gottes völlige Versorgung zur Errettung zu sein. Manna war Gottes Provision der Erlösung gegen das Verhungern. So wie das Manna verzehrt werden mußte um das Leben der Israeliten zu bewahren, so muß Jesus verzehrt werden (im Glauben völlig angenommen) um die Erlösung zu erhalten.
Es ist klar, das Jesus bezug auf sich selbst nimmt, das Brot des Lebens zu sein und seine Nachfolger in Johannes 6 ermutigt, sein Fleisch zu essen. Aber wir müssen daraus nicht schließen, das Jesus lehrte, was die Katholiken als Wesensverwandlung (transsubstantiatio) betrachten. Das Abendmahl/ christliche Kommunion/ Eucharistiefeier war noch nicht gegründet. Jesus hat die Eucharistie/Messe/ Abendmahl nicht bis zum 13. Kapitel im Johannesevangelium gegründet. Deshalb ist es unberechtigt, das Abendmahl in Johannes 6 hineinzulesen. Wie oben vorgeschlagen ist es am Besten, diese Passage in dem Licht zu sehen, das man zu Jesus im Glauben kommt, zur Erlösung. Wenn wir ihn als unseren Erlöser bekennen, unser ganzes Vertrauen auf ihn setzen, dann „verzehren wir sein Fleisch“ und „trinken sein Blut“. Sein Leib wurde zerbrochen (bei seinem Tod) und sein Blut vergossen um unsere Erlösung sicherzustellen. 1. Korinther 11:26, „Denn sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt“.
Ob nun die katholische Definotion der Eucharistiefeier eine „Wieder-Opferung“ oder eine „Wieder-Darbietung“ Christi ist – beide Auffassungen sind unbiblisch. Christus muß nicht Wieder-geopfert werden. In Hebräer 7:27 wird verkündigt: „ Er (Jesus) hat es nicht nötig, wie jene Hohenpriester, täglich zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für allemal getan, als er sich selbst opferte“. Ähnlich wird in 1. Peter 3:18 erklärt, „Denn Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte...“ Christus´ einmaliger Tod am Kreuz hat ausgereicht, um alle unsere Sünden zu sühnen (1. Johannes 2:2). Deshalb muß Jesu Opfer nicht Wieder-geopfert werden. Stattdessen sollte Jesu Opfer im Glauben angenommen werden (Johannes 1:12; 3:16). Sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken sind Symbole, sein Opfer für uns zu bekennen, aus Gnade durch Glauben.
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